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Funnelforms 4 (SaaS)

E-Mail-Template-Editor (WYSIWYG) im Detail

Stand 17.10.20264 Min. Lesezeit

Auf dieser Seite
  1. E-Mail-Template-Editor: Benachrichtigungs-Mails visuell gestalten
  2. Voraussetzungen
  3. Wo finden
  4. Funktionen
  5. Schritt-für-Schritt: E-Mail-Template gestalten
  6. Wann visueller Editor, wann HTML-Modus?
  7. Best Practices
  8. Häufige Stolpersteine
  9. Tipps & Hinweise
  10. Häufige Fragen
  11. Weiterführende Artikel

E-Mail-Template-Editor: Benachrichtigungs-Mails visuell gestalten

Der E-Mail-Template-Editor von Funnelforms ist ein WYSIWYG-Editor (what you see is what you got), mit dem du Benachrichtigungs-E-Mails an dich (Admin) oder an den ausfüllenden Kunden (User) gestaltest. Du kannst Überschriften, Listen und Formatierungen visuell setzen, Formularfeld-Variablen einfügen, Bilder und Links einbinden und bei Bedarf in einen HTML-Modus wechseln. Dieser Artikel zeigt dir alle Funktionen Schritt für Schritt.

Voraussetzungen

  • Du befindest dich im Funnelforms-Formular-Editor.
  • Unter Einstellungen → E-Mail-Service ist ein Versandweg ausgewählt und gespeichert. Ohne aktiven Versandweg wird beim Live-Submit keine Mail rausgehen.

Wo finden

E-Mail-Admin-Benachrichtigung mit markiertem Visuellen Editor im HTML-Modus

Formular-Editor → Benachr. → Tab E-Mail-Benachrichtigungen → eine Admin- oder User-Mail aktivieren und öffnen. Der Editor-Bereich erscheint direkt unter Betreff und Empfänger-Konfiguration.

Funktionen

  • Visuelle Bearbeitung mit Toolbar: Überschriften H1, H2, H3, H4, Absätze, Listen (geordnet und ungeordnet), Fett, Kursiv, Unterstrichen.
  • Ausrichtung: links, zentriert, rechts.
  • Formularfeld-Variablen: über das Panel Formularfeld-Variablen rechts neben dem Editor — ein Klick auf eine Variable fügt sie an der aktuellen Cursor-Position ein.
  • Links und Bilder über einen Dialog einfügen — entweder per URL oder direkt aus dem Datei-Upload.
  • Tabellen mit frei wählbarer Zeilen- und Spaltenanzahl.
  • Textfarbe über einen Hex-Code festlegen.
  • HTML-Modus zum direkten Bearbeiten des Markups, wenn der visuelle Editor an Grenzen stößt.
  • Aktiver Block (z. B. H2) wird in der Toolbar markiert, damit du deine aktuelle Stelle im Dokument schnell erkennst.
  • Undo und Redo über die Toolbar.

Schritt-für-Schritt: E-Mail-Template gestalten

  1. Im Tab E-Mail-Benachrichtigungen die gewünschte Mail (Admin oder User) aktivieren.
  2. Betreff und Empfänger setzen.
  3. Im Editor-Bereich den Cursor in den Body klicken und Text eingeben.
  4. Über die Toolbar Überschriften, Listen oder Hervorhebungen setzen.
  5. Im Panel Formularfeld-Variablen rechts neben dem Editor auf die gewünschte Variable klicken — sie wird an der aktuellen Cursor-Position als Platzhalter eingefügt.
  6. Bei Bedarf den Link- oder Bild-Dialog öffnen und URL/Datei wählen.
  7. Für eigene Layouts in den HTML-Modus wechseln und das Markup direkt bearbeiten.
  8. Speichern und eine Test-Submission ausführen, um das Ergebnis im realen Posteingang zu prüfen.

Wann visueller Editor, wann HTML-Modus?

Der visuelle Editor reicht für 90 % der Fälle: Begrüßung, Antwort-Übersicht, kurze CTA. Schalte erst dann in den HTML-Modus, wenn du ein präzises Layout (z. B. zweispaltige Tabelle, eigene Inline-Styles) brauchst. HTML aus Dritt-Tools wie Newsletter-Buildern kann oft nur eingeschränkt übernommen werden, weil viele E-Mail-Clients fortgeschrittenes CSS ignorieren.

Best Practices

  • Pro Mail nur ein Thema: kürzere E-Mails werden zuverlässiger gelesen als lange Wall-of-Text-Mails.
  • Variablen erst füllen, dann formatieren: erst {{name}}, {{email}} setzen, dann Fett/Kursiv vergeben — vermeidet leere Formatierungen.
  • Bilder extern hosten: stabile URLs (eigene Domain oder etablierter Hoster) statt temporärer Links.
  • Inline-Styles statt externer CSS-Dateien: viele E-Mail-Clients ignorieren externe Styles vollständig.
  • HTML-Modus nur, wenn nötig: der visuelle Editor ist langfristig leichter zu pflegen.

Häufige Stolpersteine

  • Eine Variable wird nicht ersetzt: der Variablen-Name muss exakt einem Formularfeld-Namen entsprechen (Groß-/Kleinschreibung beachten). Über das Panel Formularfeld-Variablen rechts neben dem Editor wird der Name automatisch korrekt eingefügt.
  • Formatierung sieht in Outlook anders aus als in Gmail: bekannter Effekt — Outlook interpretiert CSS deutlich enger. Im Zweifel auf Inline-Styles und einfache Tabellen ausweichen.
  • Datums-Variable erscheint als ISO-String: Datumswerte werden in Funnelforms standardmäßig als DD.MM.YYYY ausgegeben. Wenn doch ein ISO-Format auftaucht, prüfe das betroffene Formularfeld auf benutzerdefinierte Logik.
  • HTML-Modus löscht meine Formatierung: nur in den HTML-Modus wechseln, wenn du das Markup wirklich bearbeiten willst. Beim Zurückwechseln können nicht standardisierte Inline-Styles entfernt werden.

Tipps & Hinweise

  • Sende dir nach jeder Änderung eine echte Test-Submission. Test-Versand im Editor zeigt das Layout nicht so zuverlässig wie ein echter Posteingang.
  • Halte Bilder unter ~600 px Breite — die meisten Mail-Clients zeigen Mails im 600-px-Layout an.
  • Die Variable {{all_responses}} liefert automatisch alle Formularantworten als saubere Tabelle (im HTML-Body) oder als Liste (im Plain-Text-Body).

Häufige Fragen

Kann ich dasselbe Template für mehrere Formulare nutzen? Templates werden heute pro Formular gepflegt. Du kannst den Inhalt aber per Copy & Paste in andere Formulare übernehmen.

Welche HTML-Tags unterstützt der Editor? Alle gängigen E-Mail-tauglichen Tags: h1–h4, p, strong, em, u, ul/ol/li, a, img, table/tr/td, blockquote. Exotische Tags werden beim Rendern verworfen.

Werden Inline-Styles in allen Mail-Clients dargestellt? Die meisten ja. Outlook (vor allem in der Windows-App) ignoriert manche Properties — vor dem Live-Gang in den Zielclients testen.

Wo finde ich die Variablen-Liste? Rechts neben dem Editor zeigt das Panel Formularfeld-Variablen alle verfügbaren Variablen aus den Formularfeldern des aktuellen Formulars. Ein Klick fügt die Variable an der Cursor-Position ein.

Weiterführende Artikel

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